Wir helfen Ihnen bei

  • Allgemeine Bauschäden
  • Bausubstanzen beurteilen
  • Bauwerksabdichtungen
  • Feuchtigkeitserscheinungen mit Schimmelpilzbildung
  • klimatechnische Messungen (Taupunkt, etc.)
  • Schallschutzprobleme
  • Wärmeschutzfragen
  • Wärmeschutzfragen
  • Konfliktlösungen am Bau
  • Wertermittlungen

Bausachverständiger für Schäden an Gebäuden

Lesen Sie auch:
Meine Leistungen zu Wohngesundheit und Hausuntersuchungen

Ihre Ausgangssitution:

Sie sind Bauherr, Eigentümer oder Nutzer einer Immobilie und haben Mängel bzw. Zweifel oder Bedenken bezüglich der Bausubstanz, Probleme mit der Nutzung, möglicherweise Qualitäts- und Ausführungsschwierigkeiten, Abrechnungsprobleme, Fragen zur Angemessenheit von Kosten, ziehen Mietminderungen in Erwägung oder haben Bewertungsfragen. Oder Sie benötigen Wertgutachten um eine gesicherte objektive Kenntnis über den Wert Ihres Grundstückes oder Gebäudes erlangen. Diese Fragen ohne fachliche Unterstützung aufzuarbeiten fällt oft sehr schwer und führt in der Regel nicht zu einem verlässlichen Ergebnis.

Meistens haben Mängel am Bau nicht nur einen klaren Verursacher. Wenn Sie einen Anspruch gegen einen Handwerker, Bauträger oder Generalunternehmer haben, so stehen hinter und neben Ihrem Vertragspartner weitere Beteiligte wie Architekten, Statiker, weitere Bauausführende und andere. Durch diese komplexen Verflechtungen besteht oft die Schwierigkeit der einfachen Durchsetzung der Mängelbeseitigung, zumindest wird sie häufig erschwert.

Die Grundlage für das weitere Vorgehen ist das Gutachten!

Die Entscheidung über eine weitere Vorgehensweise kann sinnvoll nur getroffen werden, wenn Mangel objektiv festgehalten wurde und die Abweichung ( der Mangel ) von der geschuldeten Leistung festgestellt ist. An die Feststellung des Mangels schließt die Feststellung der Ursache an, denn nur nach Kenntnis der Ursache kann die Art der fachgerechten Mängelbeseitigung und der dazugehörenden Kosten festgelegt und bestimmt werden.

Dazu biete ich Ihnen folgende Wege an:

Beratungen vor Ort

Feststellung der Mängel und Definition entsprechend Vertrag und Normen bzw. technische Regelwerke

Prüfung, ob die formalen Anforderungen der Anmahnung der Mängelbeseitigung, Fristen etc. erfolgt sind

Gegebenenfalls qualifizierte Mängelanzeige mit Fristsetzung

Festlegung der sinnvollen Art der Mängelbeseitigung und/oder der Entwicklung von Sanierungskonzepten

Moderation von aussergerichtlichen Verhandlungen – oder auch Mediationsverfahren

Sofern sich eine Mängelbeseitigung nicht umsetzen lässt, kann zu rechtlichen Beratungen ein kompetenter Jurist hinzugezogen werden.

Überwachung der Mängelbeseitigung und Abnahme der Mängelbeseitigung

Möglichkeit 1

Es ist es nicht immer empfehlenswert, unter zur Hilfenahme eines Anwalts, den Rechtsweg zu beschreiten.

Oft reicht eine qualifizierte Darstellung der Mängel mit Beweisführung und eine nachfolgende faire und sachliche Verhandlung, um zu einer Einigung zu kommen. Dies ist dann auch ein schneller und damit wirtschaftlicher Weg zur Konfliktlösung. Es soll ja auch bald wieder ohne Störung weiter gearbeitet werden. Auch die emotionalen Kosten sollen nicht zu hoch werden…

Ich sehe die oft langwierigen und nervenaufreibenden Rechtsverfahren eher nur als eine „zweitbeste“ Lösung an. Die Verlegung der Probleme auf eine nur juristischer Ebene verschließt in der Regel die Möglichkeit eine einvernehmliche gütliche Einigung zu finden. Gerichtliche Urteile oder Vergleiche werden oft nicht als gute Kompromisslösung anerkannt und zudem entstehen oft hohe Kosten für beide Seiten. Der direkte Weg mit der persönlichen Verhandlungsauseinandersetzung führt meist zu mehr Zufriedenheit und ermöglicht oft auch ein besseres zukünftiges Arbeitsklima der Beteiligten. Hier kann ich als Gutachter und Vermittler hilfreich tätig sein und zu einer befriedigenden Lösung beitragen.

Bitte beachten Sie auch meine Seite zum Thema Mediation.

Möglichkeit 2

Bauschadens- oder Wertgutachten haben eine grundlegende Bedeutung um mit einer rechtsanwaltlicher Hilfe zur Lösung einer Streitfrage zu gelangen. Oftmals kann hier überhaupt erst ein objektives Gutachten zu einer eindeutigen Darstellung eines Sachverhaltes führen und somit zur Klärung beitragen.

Feuchtigkeit und Schimmel in Wohnräumen

Luftfeuchtigkeit - ist sie von Bedeutung?

Räume, in denen wir beständig wohnen wollen, müssen nicht nur behaglich eingerichtet sein, sondern sollen auch ein von uns als angenehm empfundenes Raumklima besitzen. Neben den allgemeinen Wohnbedingungen, die zu einer behaglichen "Atmosphäre" gehören, ist dies in der Regel dann gegeben, wenn die relative Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 60 % liegt. Für die Raumluft bedeutet dies jedoch, dass schon bei normalen Zimmertemperaturen etwa 112 Liter Wasser dampfförmig in einem Raum von 50 m³ verteilt ist. Diese Feuchtigkeit, die durch unsere Nutzung (z. B. durch Kochen oder Waschen) wesentlich beeinflusst wird, muss beständig z. B. durch gezieltes Lüften wieder nach außen befördert werden. Gelingt dies nicht ausreichend, so schlägt sich Wasser an den kältesten Stellen des Zimmers nieder. Durch beschlagene Spiegel, Gläser oder Fensterscheiben können wir dies leicht bemerken. Insbesondere die schnell beschlagenen einfach verglasten Fenster waren früher für die Bewohner ein Signal zum Lüften. Heute, durch den Einbau energiesparender Wärmedämmstoffe und Isolierverglasungen, ist der Luftaustausch eingeschränkt; daher schlägt sich die Luftfeuchtigkeit vielfach an kühleren Wandflächen nieder. Insbesondere in schlecht belüfteten Wandbereichen (z. B. Außenwandecken, hinter dicht an der Wand stehenden Möbelstücken, hinter Gardinen) ist die Oberfläche im Innenwandbereich oft wesentlich kühler als die Innenraumluft, so dass sich dort Feuchtigkeit absetzen kann. Dies begünstigt das Wachstum von Schimmelpilzen. Als Nahrungsquelle dienen den Pilzen die sich gleichzeitig langsam aus den Baumaterialien herauslösenden Salze, Mineralien und anderen Inhaltsstoffe.

Ursachen für eine Schimmelpilzbildung in Innenräumen

Grundlagen der Schimmelpilzbildung sind Feuchtigkeitsschäden in unseren Wohnräumen, die durch unser Wohnverhalten oder durch Mängel am Mauerwerk verursacht sind bzw. begünstigt werden. Die wichtigsten Ursachen können sein:

  • Mangelndes Lüften der Räume
  • Nicht ausreichendes Heizen bei kälteren Temperaturen und gleichzeitig hoher relativer Luftfeuchtigkeit
  • Fehlende oder unzureichende Wärmedämmung der Außenbauteile
  • Mangelhafte Austrocknung eines Neubaus
  • Schäden am Außenputz oder Mauerwerk
  • Behinderung der Atmungsfähigkeit der Wände (z. B. durch feuchtigkeitsundurchlässige Innenwandverkleidungen, Anstriche oder Innendämmungen)
  • Hohe Luftfeuchtigkeit in Räumen (z. B. durch Kochen, Waschen, Duschen, aber auch Wäschetrockner)

Was sind Schimmelpilze?

Pilze sind wie andere Pflanzen ein fester Bestandteil unseres Lebensraumes und kommen in mannigfaltigen Formen und Größen nahezu überall vor. Zusammen mit anderen Mikroorganismen und tierischen Bewohnern spielen sie als Verrottungs- und Moderpilze eine wichtige Rolle in der Natur. Große Verluste können sie hingegen als Schädlinge unserer Nutzpflanzen hervorrufen.

Gefährlich können sie als Schimmel auf Lebensmitteln werden, die bei Befall ungenießbar sind und dann in den Abfall gehören. "Edelschimmel" auf Käse hingegen ist nicht belastend. Auch das Aufkochen verschimmelter Lebensmittel kann die Pilzgifte nicht zerstören und kann deshalb eine erhebliche Gefahr für Ihre Gesundheit nicht ausschließen.

Sind Schimmelpilze im Wohnbereich für den Menschen gefährlich?

Bei Schimmelpilzbefall an Wänden oder Einrichtungsgegenständen finden sich aber auch häufig Pilzsporen in der Luft, die zusammen mit den auf beschimmelten Flächen lebenden Milben eine allergene Wirkung besitzen. Personen, die auf derartige Allergene empfindlich reagieren oder deren körpereigenes Abwehrsystem (Immunsystem) geschwächt ist, können so u.U. Atembeschwerden bekommen. aus diesen Gründen sollte Schimmelpilzbefall in Wohnräumen unbedingt beseitigt werden. Auch Blumentopferde enthält in der Regel Schimmelpilze. Empfindliche Bewohner sollten deshalb in der Wohnung lieber auf Pflanzen in Hydro-Kultur (ohne Erde) umsteigen.

Bekämpfungsmaßnahmen

Im Vordergrund steht eine gründliche Ursachenforschung mit Bekämpfung durch:

  • Veränderung des Wohnverhaltens, insbesondere der Heizungsgewohnheiten (z.B. gleichmäßiges Heizen, Räume möglichst nie völlig auskühlen lassen)
  • Veränderung der Lüftungsgewohnheiten (je nach Raumnutzung und Anzahl der Bewohner häufiger kurz lüften, bei weit geöffnetem Fenster)
  • Behebung der baulichen Mängel an Gebäuden (defekte Dachrinnen und Rohrleitungen, Mauerrisse, Außenputzschäden)
  • Zusätzliche Verbesserung der baulichen Situation (z.B. bessere Außendämmung, Isolierfenster mit ausreichender Zwangsbelüftung)
  • Einrichtungsgegenstände (z.B. Schrankwand) die direkt an Außenwände stellen, sondern Abstand für Luftzirkulation lassen

Darüber hinaus kann eine lokale Behandlung erfolgen durch:

  • Austrocknung der Befallstellen durch wechselndes Lüften und Heizen (jedoch Auskühlung unbedingt vermeiden)
  • Beseitigung von schimmelpilzbefallenen Materialien wie Tapeten, Holz oder Putz
  • Bearbeitung der Stellen mit Sodalösung oder Salizyl-Geist aus der Apotheke.

Bitte nicht verwenden!!

Zur Bekämpfung werden im Handel verschiedene Chemikalien /z.B. auf der Basis von Natriumhypochlorit, Chlorbleichlauge oder Chlorverdünnungen) angeboten. Da ihre Wirksamkeit kaum zu belegen ist und gesundheitliche Beeinträchtigungen während und nach der Anwendung nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden können, sollten Sie derartige Mittel nicht benutzen.

© Dirk Münkel, Heilbronner Str. 27, 10779 Berlin